Michael Jaedike
Medizinische Massage& Schmerztherapie

Behandlungsprinzipien
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1. BINDEGEWEBE/FASZIENGESUNDHEIT
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Nur wo der Körper im Fluss ist, ist Gesundheit. Diese zentrale Erkenntnis war schon in der Medizin im alten China vorherrschend, auch Andrew Taylor Still, der Begründer der Osteopathie sah den freien Blutfluss als elementar für Gesundheit an. Bis heute hat sich nichts an diesem Dogma geändert. Nur wo Gewebe durchlässig ist kann eine optimale Blutversorgung das Gewebe mit ausreichend Nährstoffen versorgen. Auch die Kommunikation der Zellen untereinander ist abhängig von einem gesundem durchlässigem Gewebe. Gleichzeitig ist ebenfalls der Abtransport von aus der Zelle ausgeschiedenem Schlacken auf ein gesundes Bindewegebe bzw. Fasziengewebe angewiesen. Wo Gewebe verklebt oder verhärtet ist ist der freie Durchfluss gestört. Lang anhaltende Bewegungsmuster, Narben wie auch immer gleiche Bewegungsmuster wirken dem Durchlässigkeit von Bindewegedurchlässigkeit eher entgegen. Ziel der Behandlung ist es Verhärtungen und Verklebungen so zu behandeln um die Durchlässigkeit des Gewebes zu verbessern. ​
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2. Balance zwischen Sympathikus und Parasympathikus
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Jede unsere bewusste Bewegung wird gesteuert vom somatischen Nervensystem. Anders verhält es sich mit dem vegetativen Nervensystem. Das sogenannte autonome Nervensystem regelt Atemfrequenz, Blutdruck, Verdauung, Muskelspannung, Schweißsekretion aber auch Schlafverhalten. Während der Sympathikus der aktivierende Teil des autonomen Nervensystems die Atemfrequenz, Blutdruck, Muskelspannung erhöht; verlangsamt der Parasympathikus
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die Atemfrequenz, den Blutdruck und beschleunigt Verdauung und ermöglicht Ruhe und Schlaf. Beide Systeme sollten sich im Gleichgewicht befinden. Die Realität ist aber dass chronischer Stress den Alltag des modernen Menschen bestimmt. Die Folgen sind oftmals ein erhöhter Blutdruck, mangelnder nicht erholsamer Schlaf sowie eine erhöhte Muskelspannung woraus Krankheitsbilder wie Kopfschmerzen, Tinnitus, Schwindel entstehen können.
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Ziel einer manuellen Behandlung muss auch sein den Sympathikus zu dämpfen, sowie den Parasympathikus zu aktivieren.


